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Was würdest du bereuen, wenn morgen dein letzter Tag wäre?

Wir wagen zu behaupten, dass es uns Menschen nicht bewusst ist, dass wir jederzeit sterben könnten. So planen wir z.B. oft Jahre im Voraus, in der selbstverständlichen Annahme, dass wir dann noch leben werden. Doch was ist, wenn dies nicht so ist? Wenn du die meisten deiner Träume bis zur Pensionierung aufschiebst und es dann aus irgendeinem Grund gar nie zur Pensionierung kommt?
Die Authorin Bronnie Ware hat über lange Zeit sterbende Menschen zuhause bis zum Schluss gepflegt. Vielen dieser Menschen wurde erst auf dem Sterbebett bewusst, was ihnen im Leben wirklich wichtig gewesen wäre. Diese Erkenntnisse hält Bronnie Ware in ihrem sehr empfehlenswerten Buch 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen fest, dass uns beide inspiriert und wachgerüttelt hat.
Doch so weit muss es gar nicht erst kommen! Wie wäre es, wenn du dich bereits jetzt damit auseinandersetzt, was für dich wirklich zählt im Leben? Dazu laden wir dich zu dem folgenden Gedankenexperiment ein:

Wie würde sich der Fokus in deinem Leben verändern,
wenn du plötzlich nur noch ein Jahr, 1 Monat oder sogar nur
noch ein Tag zum Leben hättest? 

Was wäre dann für dich am wichtigsten? Hätte dann die Arbeit immer noch den gleich hohen Stellenwert? Würdest du überhaupt die gleiche Arbeit weiterführen oder dich neu orientieren? Würdest du dich dann immer noch über Kleinigkeiten im Alltag nerven oder würdest du vielleicht mehr Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, reisen gehen und deine Träume leben?
Wenn du dir bereits jetzt diese Gedanken machst, hast du die Gelegenheit, dein Leben bewusst zu leben und musst schlussendlich auf dem Sterbebett nichts mehr bereuen..

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Sarah Kurth & Leander Krontiris
– welt-erfahren –

No Comments

  • wpfanch

    Ich würde gar nicht so viel anders machen, ich würde aber die Zeit viel flexibler verteilen. Arbeit und Privat würden noch mehr zusammenwachsen, als dies schon jetzt der Fall ist. Mein Wirken und Sein im eigenen Garten würde ich ausdehnen und noch intensiver Selbstversorgung betreiben. Meiner bezahlten Arbeit würde ich weiter nachgehen, mich aber inhaltlich mehr auf Schwerpunkte konzentrieren, von denen ich überzeugt bin, dass sie nachhaltige Wirkung zeigen. Mit meinem Leben – und dazu gehören bei mir auch die Experimentierfelder meiner bezahlten Arbeit – möchte ich etwas bewirken, was auch über meine Zeit hinaus sichtbar sein wird. Familie und Freunde haben schon jetzt einen hohen Stellenwert, aber auch hier würde ich mehr Zeit einsetzen. Ich müsste nicht weit weggehen, denn ich habe hier wo ich bin alles, was ich brauche. Es ist für mich ein Privileg, nicht ums Überleben kämpfen zu müssen, mich sicher fühlen zu dürfen und über einen derart grossen Gestaltungsfreiraum zu verfügen. Spätestens seit einer kurzen Bilanzphase mit 40 Jahren sehe ich in diesem Privileg auch eine Verpflichtung – nämlich diesen Gestaltungsfreiraum zu nutzen und mich selbst immer als (Mit-)Entscheidender und nicht als Gelenkter zu verstehen. Nicht immer ganz einfach und manchmal gelingt es besser, manchmal schlechter. Letztlich ist es aber im Vergleich zu den existenziellen Lebensumständen, in welchen sich Menschen hier und in anderen Ländern bewegen müssen immer noch eine sehr, sehr komfortable Situation. Mit Bestimmtheit werde ich auf meinem Sterbebett feststellen, dass ich nicht alles im Leben so gemacht habe, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hoffe aber dass ich dies weder mir noch anderen vorwerfen werde und dass ich mich auf die geglückten Dinge besinnen kann. Es wird kein perfektes, aber ein gelebtes Leben gewesen sein.

  • WolfgangWilbois.de

    Hallo Ihr Beiden,
    Marc Aurel hat mal gesagt: Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat.
    Deshalb soll man in seinem Leben einfach nicht zu vorsichtig sein und auch mal was wagen. Dann gibt es auch nichts zu bereuen, ausser, dass dann noch Zeit fehlen würde für andere Wagnisse.
    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Fineskill

    Ich würde evtl. nur den halben Tag arbeiten gehen und die restliche Hälfte mit meinen Lieben kochen und essen! Mir macht alles, was ich tue Spaß und ich glaube, ich würde kaum etwas bereuen.

  • Katha

    Sehr schön geschriebener Beitrag und du hast soooo Recht!
    Ich sage sowas auch ständig zu meinem Freund / Freunden und Familie.
    Wir leben im JETZT und sollten auch alles JETZT oder ganz bald planen & machen und nicht erst in X Jahren. Mein Freund sagt dann immer: Aber wir sollten doch erst einmal sparen. Ich denke mir aber, dass immer irgendwas passieren kann und dann können wir zB nicht mehr die Rundreise durch Australien machen. Klar sparen ist auch wichtig, aber man sollte sich trotzdem seine Träume verwirklichen und nicht alles auf später verschieben. Denn dann kann immer etwas passieren, sodass dieser Traum nicht mehr in Erfüllung geht.
    Also du hast voll Recht und ich finde danach sollten viele Menschen bewusster leben.
    Toller Beitrag!
    Liebe Grüße
    Katha
    https://katha-strophal.de/

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