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Schwarze Sepia-Spaghetti an einer Gorgonzola-Sauce mit Crevetten-Ceviche: Die Verführung der Trattoria Italiana in San Cristobal.

„Hola Chicos, soy Alessandro! Bienvenidos!“ – mit diesen Worten empfängt uns Alessandro, der Besitzer der Trattoria Italiana in San Cristobal de las Casas in Chiapas, Mexiko. Er erklärt uns, dass in einer Trattoria mindestens 3 Komponenten handgemacht sein müssen, damit ein Restaurant sich „Trattoria“ nennen kann.  Er  produziere aber mindestens 5 Komponenten selbst: so produziere er seinen eigenen Käse (er sei gelernter Käser), Prosciutto, Eis und natürlich seine eigene Pasta. Zudem habe er einen eigenen Gemüsegarten für die Trattoria. Bei Alessandro fühlen wir uns sofort wie zuhause.

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Blick auf die Trattoria italiana in San Cristobal
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Alessandro in der Küche seiner Trattoria italiana

Wir haben einen Grossteil seiner Gerichte probiert doch ist es schwer, einen Favoriten zu nenne: In jedem Gericht sind die Geschmäcker und die Konsistenzen perfekt auf einander abgestimmt und man schmeckt und sieht die Leidenschaft, mit  Alessandro die Gerichte zubereitet. Kurz: Jedes Gericht ist ein Gedicht!!
Dennoch hat es uns ein Gericht besonders angetan: Die hausgemachten, schwarzen Sepia-Spaghetti, an einer Gorgonzolasauce mit erfrischender Crevetten-Ceviche. Das musst du dir erstmal zutrauen! Doch Alessandro ist eben ein Meister seines Faches.

Dies sei ein Familiengericht: es vereine seine
Lieblingskomponenten mit denen seiner Mutter und seiner Frau.
Welch kreative Gestaltung eines Gerichtes!

Herrliche Kreationen sind auch die hausgemachten Ravioli mit Gorgonzola-Birnen-Füllung an einer Nuss-Sauce oder die „Tagliatelle al Tonno“: Nein, da kommt der Thunfisch nicht aus der Dose! Dies hausgemachten Tagliatelle werden von frischen Thunfischwüfeln, Dörrpflaufen, gerösteten Mandelblättchen, Cherrytomaten und frischen Kräutern begleitet! mmmhh…

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Spaghetti al Tonno in der Trattoria italiana

Zudem stellt uns Alessandro sein hausgemachtes Nutella vor: eine Kombination aus belgischer Schokolade (leider nicht Schweizer, haha) und Nüssen, für deren Herstellung er rund 12 Stunden braucht, da er die Masse immer wieder tiefkühlen muss – „dies ist das Geheimnis!“ sagt Alessandro. Das Resultat könnte im Mund nicht geschmeidiger sein – und stellt das Original-Nutella meilenweit in den Schatten!
Obwohl wir aktuell in San Cristobal de las Casas in Mexiko sind und uns immer gerne durch die lokalen Spezialitäten probieren, ist die Trattoria Italiana von Alessandro schon fast zu unserem Stammrestaurant für herrliche Abendessen geworden. Das muss ein Restaurant erstmal schaffen! Wir wagen zu behaupten, dass es sogar in Italien schwierig sein könnte, ein bessereres italienisches Restaurant zu finden.
GRAZIE MILLE, ALESSANDRO! CI VEDIAMO!!
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Sarah Kurth & Leander Krontiris
– welt-erfahren –

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