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Rio Dulce: tropisch und feucht

„Dulce, Dulce!“ rufen uns die kleinen Bengel zu, die bei uns bei einem Zwischenhalt auf dem Weg zum Rio Dulce für Süssigkeiten bettelten.
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Was für eine passende Einstimmung! Nach der schönen Fahrt von Lanquin über die Hügel bis zur Hafenstadt Rio Dulce fahren wir mit dem Boot auf dem Fluss (Rio Dulce) zum Roundhouse-Hostel. „Hey das sind doch Kolibris? Nein, die gibt’s doch nur in den Tropen..“..dies geht mir gerade durch den Kopf. Doch ja, es sind wirklich Kolibris! Wir sind wirklich in den Tropen, rund 2.5 Stunden mit dem Kayak vom karibischen Meer entfernt!! Irgendwie realisiere ich es noch nicht ganz: es ist feucht und heiss, ich sehe rund um mich all die Pflanzen (Bananenpalmen, Kokospalmen, Mangobäume usw.) und einige Tiere, die ich sonst nur aus dem botanischen Garten oder aus dem Zoo kenne. Am frühen Morgen flüchten die kleinen Krebse auf der Treppe vor meinen Füssen und machen dabei ein belebendes Geräusch. Vom Kayak aus sehen wir viele verschiedene Vögel, wie Kormorane oder eine Art Fischreiher.
Wir fragen nach dem Weg zum Wasserfall und auch, ob wir barfuss dorthin gehen können. „klar, das geht gut!“ antwortet uns ein junger Mann vom Ufer her, der Gummistiefeln trägt. So laufen wir gut 30 Min. barfuss auf einem kleinen Weg im tropischen Wald bis wir auf Umwegen unser Ziel erreichen. „gibt es hier giftige Tiere?“ fragen wir Jorge, der uns entgegen kommt. „klar, einige davon sind giftig..es gibt auch Rotbart-Kobras!“. Wir sind froh, als wir wieder unversehrt im Kayak ankommen und wir glauben nun zu wissen, warum der junge Mann zuvor in Gummistiefeln herumlief.
Leander Krontiris
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