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Livingston und die toten Fische

Abfall und tote Fische an der Küste
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Die Küste von Livingston ist wunderschön, leider sammelt sich aber auch hier, wie in anderen Regionen von Guatemala, der Müll. Der ganze Strand ist voller Flipflops, Plastik etc. Echt traurig! Zudem liegen mehrere tote Fische am Strand. Zuerst denken wir, jemand hat diese soeben gefischt, doch beim Weiterlaufen treffen wir auf weitere tote Fische und merken, dass dies nicht der Fall ist. Wir fragen uns, was der Grund dafür ist: die Erwärmung der Meere aufgrund der Erderwärmung, der Plastik im Meer?
Müll scheint die Leute auch hier nicht zu interessieren, wie das leider in ganz Guatemala der Fall sein scheint. Eine Tanja aus der Schweiz erzählte uns von Indigenen Frauen, die im Amazonas ihre PET-Flaschen entsorgten. Als sie sie darauf anspricht, weshalb sie dies tun, antworten die Frauen, es sei ja kein Problem, der Fluss trage die Flaschen weg. Wie in Ländern von Asien scheinen sich auch hier die meisten Leute nicht bewusst zu sein, dass sich Plastik nicht einfach abbaut und ihr Zuhause zerstört.
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Das Hostel „Casa Rosada“ von Ismail ist hier unsere Bleibe. Hier gibt es ein eigenes Pier mit Hängematten, sowie Dormbetten im ersten Stock ohne Fenster, von wo aus man direkten Blick aufs Meer hat. Das Restaurant-Café bietet eine sehr gute Küche und das beste Kaffee-Frappe an, dass wir bisher in Guatemala hatten.
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Livingston wirkt komplett anders, als alles was wir bisher von Guatemala gesehen haben. Dies liegt nebst dem karibischen Meer vermutlich am Einfluss der Garifunas (eine Mischung aus ehemaligen Westafrikanischen Sklaven und Kariben), was man auch bei den typischen regionalen Gerichten, wie der „Tapado“ Kokos-Fischsuppe mit Kochbananen merkt. Die vielen Wandbemalungen zeigen die Stimmung in Livingston sehr treffend auf.
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Sarah Kurth & Leander Krontiris
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