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Lebst du dein Leben oder das Leben der Anderen?

Im Beitrag „Weltreise in die finanzielle Unabhängigkeit“ stelle ich mir die Frage „was genau würde ich tun, wenn Geld bei meinen Entscheidungen keine Rolle spielen würde?“. Nun habe ich jedoch realisiert, dass es nicht nur das Geld ist, dass mich häufig davon abhält, etwas zu tun, sondern auch die Angst vor der Bewertung anderer oder verinnerlichte Glaubensätze. Dies sind dann die Momente, wenn der Kopf sagt: „Was? In dem warst du doch noch nie gut?! Damit blamierst du dich nur!“, „In dem Bereich hast du zu wenig Talent, da sind andere viel besser!“, „Das schaffst du eh nicht“, „Wenn das so einfach wäre, warum sind dann nicht schon lange andere darauf gekommen?“ oder „Wie würden den die anderen reagieren, wenn ich es nicht schaffe? Vielleicht gehe ich lieber auf Nummer sicher und gehe kein Risiko ein.“ Geld, Glaubensätze und die Angst vor der Bewertung anderer scheinen mich bereits so sehr beeinflusst zu haben, dass ich gar nicht mehr so genau weiss, was mir wirklich Freude bereitet und was mir wirklich gut tut (ich meine MIR und nicht den anderen! 🙂 ) Deshalb stelle ich mir nun zudem folgende Fragen:

„Was genau würde ich tun, wenn es mir komplett egal wäre, 
was andere Personen von mir denken?“
„Was will ich tief in meinem Innern wirklich?“ 
„In welchen Situationen bin ich wirklich glücklich?"
"Was tut mir wirklich gut?"

Als Antworten auf diese Fragen ist bereits eine beträchtliche Sammlung von Punkten entstanden, die ich im Laufe der Reise laufend ergänze. Einige Punkte in dieser Sammlung sind eher einmalige Dinge, die ich unbedingt einmal in meinem Leben erleben oder machen möchte im Sinne einer „Bucketlist“. Andere sind grundsätzliche Dinge, die mir in meinem Leben insgesamt wichtig sind, wie dass ich mich z.B. mehr an der frischen Luft bewegen und mich noch mehr mit Menschen austauschen möchte.
Es hilft mir auch, jeden Abend zusammen mit Sarah zu sammeln, welches die Highlights unseres Tages waren. So wird der Fokus auf die positiven Erlebnisse gerichtet, von denen ich in meinem Leben mehr haben will. Eine schöne Geschiche zu diesem Thema findest du im Beitrag „fütterst du den bösen oder den guten Wolf“

Somit möchte ich euch alle ermutigen, diese Gedanken auch zu machen.

Das Schöne ist: wenn diese Fragen mal im Kopf sind, werden meiner
Erfahrung nach laufend neue Antworten, Erkenntnisse und
plötzliche Lichtblicke erscheinen: meist erst noch dann,
wenn du es am wenigsten erwartest.

Mit der Auseinandersetzung dieser Fragen lebst du bewusster und selbstgesteuerter und erhältst schrittweise mehr Klarheit darüber, was für dich im Leben wirklich zählt.
Es kommt neue Energie und neues Selbstvertrauen auf und du wirst dir denken:

WAS HAST DU DENN EIGENTLICH ZU VERLIEREN??? 

Willst du dich dein ganzes Leben an eine illusorische Sicherheit klammern oder willst du neues wagen, weiterkommen und deine Träume verwirklichen? Sind es nicht meist die Momente/Situationen, in welchen du etwas gewagt hast, dass du dir zuerst nicht zugetraut hast, die dich am meisten weitergebracht haben?

WILLST DU DAS LEBEN ANDERER LEBEN UND ES ALLEN RECHT MACHEN ODER
WILLST DU DEIN LEBEN LEBEN??

Du alleine entscheidest!
Einen passenden Beitrag zu diesem Artikel findest du auf „modern hippie“: es ist egal was andere über dich denken

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Sarah Kurth & Leander Krontiris
– welt-erfahren –

No Comments

  • Julie

    Ein wirklich toller Beitrag! Kann dir nur zu 100 % zustimmen!
    Generell gefällt mir dein Blog richtig gut. Schön, dass ich ihn nun entdeckt habe.
    Liebe Grüße
    Julie

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