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Aufbruch in der Schweiz & Reise nach Guatemala mit gemischten Gefühlen

Ende Februar künden, dann einen Monat Zeit haben, um uns gemütlich von allen zu verabschieden und alle Reisevorbereitungen vorzunehmen – das war ursprünglich der Plan.
Doch aus dem gemütlichen Monat März wurde schlussendlich ein intensiver Endspurt:

  • kaum Zeit um sich auf die Reise einzustimmen
  • Kaum Zeit, allem gerecht zu werden und sich von allen richtig zu verabschieden, da kaum Zeit übrig ist für gemütliches Beisammensein und Kopf voller Gedanken ist
  • Restliches Hab und Gut wird zur Belastung: Während Umzug kommt kurz der Gedanke auf, alles wegzugeben, was nicht in unser Rucksack passt
  • Trotz monatiger Vorbereitung, Stress bis zum Abflug. Kleinste Erledigungen summieren sich und rauben viel mehr Zeit als gedacht. Vieles muss mehrmals angegangen werden.
  • Zuerst konnte es uns nicht schnell genug gehen, dann sehnten wir uns nach mehr Zeit

Doch nun ist es soweit: Wir Fliegen Richtung Guatemala!!
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Gedanken während der Reise:
Als wir dann tatsächlich im Flieger sitzen, beginnen wir langsam zu realisieren, was wir gerade machen und was wir zurücklassen. Erste Ängste kommen auf:
Machen wir das Richtige? Was geschieht danach? Wollen wir wirklich aus der Komfortzone ausbrechen? In der Schweiz ist das Leben doch so schön und sicher. Uns werden die Privilegien der Schweiz bewusst: ein bequemes Bett, ein gemütliches und sicheres Zuhause, frisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn, voller Kühlschrank, leckeres Brot, Müesli.
Wehmut und Reue kommen auf, nicht mehr Zeit mit den Liebsten verbracht zu haben. Die gewollte Ungewissheit beginnt uns zu beschäftigen: was erwartet uns in Lateinamerika? Wie sind die Menschen, das Essen, die Sicherheit? Was werden wir nach der Reise machen?
Sarah Kurth & Leander Krontiris
–  welt-erfahren –

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