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Ausflüge rund um Oaxaca City #3: Mehr über Mezcal und den Baum den Tule, den Baum mit dem dicksten Stamm der Welt

Wir haben gerade die Nacht im Zelt in Hierve el Agua verbracht und sind zum Wasserfall von la Salina gewandert. Nun sind wir mit Carlos uns Fernando von Coyote Aventuras auf der Rückfahrt Richtung Oaxaca City. Doch der Ausflug ist noch nicht fertig: uns erwarten noch 2 weitere Highlights!
Wie wird Mezcal hergestellt? Was ist Mezcal? Besuch der Mezcaleria von Pancho
Nach kurzer Fahrt auf holprigen Naturstrassen halten wir an einem Ort mitten in der hügeligen Landschaft an. „Wir sind bei der Mezcaleria angelangt! Hier wird euch Pancho die einzelnen Schritte der Mezcal-Herstellung zeigen“, erklären uns Carlos und Fernando. Pancho zeigt uns die vielen verschiedenen Agavensorten auf und erklärt uns die Herstellung von Mezcal:
Tequila werde nur aus einer Agavensorte hergestellt, der restliche Mezcal aus verschiedenen. Auch der Herstellungsprozess sei anders. Zudem werde Tequila nur im mexikanischen Staat Jalisco hergestellt.
Für die Herstellung von Tequila werde der Kern der Agave verwendet, der wie eine Ananas aussieht. Bis die Agaven genug reif sind, dauert es je nach Sorte zwischen 5 und mehr als 10 Jahren. Die Kerne der Agaven wiegen zwischen 50 bis 100 Kg. Pro Kg Agave könne ca. 1 Liter Mezcal hergestellt werden.
Der Baum mit dem dicksten Stamm der Welt: der Tule
„Was wäre wohl der Ort Santa Maria del Tule ohne den Baum Tule?“ Diese Frage stellen wir uns als wir in diesem Ort ankommen. Die meisten Supermärkte, Restaurants, Läden – fast alles wird hier nach dem Tule benannt! Dieser Baum ist älter als alle Personen die hier Leben. Älter als alle Gebäude, alle Kirchen, alle Häuser. Zwischen 1200-3000 Jahre alt soll der Tule sein! Der Umfang seines Stammes beträgt rund 46 Meter! Was hat dieser Baum wohl bereits alles gehört, gesehen und erlebt?! Schade, dass er es uns nicht erzählen kann.
Wir geniessen seinen Anblick und die Ruhe, die er ausstrahlt und lassen uns erklären, welche Figuren man im Stamm des Tule erkennen kann.
Zum Abschluss gönnen wir uns ein herrliches „Nieve“ (ein Eis, wie es hier genannt wird) in der Neveria neben dem Tule und fahren glücklich wieder nach Oaxaca zurück. Was für 2 herrliche Tage!

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